Wichtige Tipps rund um die Bewerbung
Bewerbungsgespräch
Dem Ziel sehr nahe
Die letzte Etappe zum Ausbildungsstart ist das Bewerbungsgespräch. Nach der erfolgreichen Einreichung deiner Bewerbungsunterlagen, lernt dein zukünftiger Arbeitgeber dich gerne persönlich kennen. Angefangen von einem guten Auftreten bis hin zu den typischen Fragen im Vorstellungsgespräch, gibt es auch hier einige Feinheiten, die zu beachten sind.
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Ablauf und Tipps zum erfolgreichen Bewerbungsgespräch
Bevor du das Gespräch antrittst, überlege dir gut, was du anziehen möchtest! Der erste Eindruck ist immer noch sehr bedeutend. Deine Kleidung sollte ordentlich sein, ohne Löcher und sauber. Verkleide dich nicht und bleib du selbst. Wenn du dich zum Beispiel für einen handwerklichen Beruf bewirbst, ist es unangebracht in einem Anzug zu erscheinen. Besser wäre hier ein Hemd/Bluse mit ordentlicher Hose und sauberen Schuhen. Piercings, zuviel Schmuck oder Schminke sind ebenfalls fehl am Platz.

Nachdem du eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen hast, ist es unentbehrlich, dass du pünktlich zum Gespräch erscheinst. Besser ist es immer eine Viertelstunde eher da zu sein. Gucke vorher, wo du genau hin musst. So vermeidest du überflüssigen Stress. Nehme die Einladung sicherheitshalber mit, so kannst du noch mal überprüfen ob du beispielsweise vor dem richtigen Raum wartest.

Dein Ansprechpartner wird dich dann in den Raum beten. Mit dem Händedruck wartest du, bis dein Gegenüber von sich aus die Hand gibt. Hier ist ein leichter Händedruck angemessen. Hinsetzen tust du dich erst, wenn du dazu aufgefordert wirst und dein Gegenüber dir einen Platz anbietet.

Nun beginnt dein Gesprächspartner das Gespräch. Typische Fragen am Anfang sind: ”Haben Sie gut hergefunden?“ oder ”Wie geht es Ihnen?“. Überlege dir schon vorher Antworten auf diese Fragen. Antworten sind beispielsweise: ”Ja danke, die Wegbeschreibung in der Email war sehr verständlich und es ist auch alles gut ausgeschildert.“ oder ”Gut, ich bin nur ein wenig aufgeregt, da mir das Gespräch wichtig ist“.

Während des Gespräches solltest du auf eine gute Körperhaltung achten. Halte immer wieder Blickkontakt und höre konzentriert zu. Ein absolutes Tabu ist es hier Kaugummi zu kauen. Des Weiteren gehören Hände nicht in die Hosentaschen und der Ellenbogen auch nicht auf den Tisch.
Dein Gesprächspartner will dich nun besser kennenlernen. Du solltest dir schon vorher Gedanken über klassische Fragen machen. Dein zukünftiger Arbeitgeber möchte fast immer wissen, warum du diese Ausbildung machen möchtest und warum genau in deren Betrieb. Die Frage nach deinen Stärken und Schwächen ist ebenfalls beliebt. Um nicht in Verlegenheit zu kommen, solltest du dir die Antworten vorher schon überlegen. Stärken fallen einen leichter ein, wie zum Beispiel: Pünktlichkeit, Zielstrebigkeit oder Teamfähigkeit. Schwieriger wird es dann schon bei den Schwächen. Hier nennst du Schwächen, die eigentlich Stärken sind. Das heißt, dass du zum Beispiel sagen kannst, dass du oft überpünktlich bist und somit oft warten musst oder dass du zu hilfsbereit bist und zum Beispiel bei deinen Freunden oft nicht ”Nein“ sagen kannst, wenn sie etwas von dir möchten. Eine weitere Schwäche ist beispielsweise auch, dass du noch nicht so viele Erfahrungen hast in Vorträgen halten. Wichtig ist es hier immer eine Stärke mehr zu nennen als Schwächen. Des Weiteren solltest du deine Schwächen mit Beispielen belegen können.

Am Ende des Vorstellungsgespräch kommt meistens die Frage: ”Und haben Sie noch Fragen?“. Indem du noch Fragen stellst, zeigst du Interesse am Unternehmen. Deswegen solltest du dies unbedingt tun! Angebrachte Fragen sind: ”Wie viele Auszubildende hat Ihr Unternehmen?“ oder ”Ist es möglich, dass man übernommen wird, wenn man die Ausbildung erfolgreich absolviert?“. Zudem solltest du am Ende noch einmal zeigen, dass du wirklich Interesse an der Ausbildung hast und fragen, wann du mit einer Entscheidung rechnen kannst.

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